Tag 12 / 17. Januar 2019

Es ist immer wieder ein wunderschöner Anblick, wenn man auf Moorea zufährt - die vulkanische Berglandschaft ist atemberaubend. Wir hatten abermals großes Glück mit dem Wetter und die Insel präsentierte sich von ihrer schönsten Seite. Am frühen Morgen des 17. Januars 2019 fuhren wir durch das die Insel umgebende Riff in die Cook`s Bucht ein, wo das Schiff ankerte und Passagiere an Land Tendern konnten.

Ich hatte mich für einen Ausflug mit einem kleinen Boot entschieden, um -hoffentlich- Delphine beobachten zu können, die dort am Riff leben. Der amerikanische Forscher Dr. Michael Poole, der im Auftrag der Berkeley Universität / Kalifornien auf Moorea eine Forschungsstation zur Beobachtung und Erforschung der dortigen Wasserwelt betreibt, leitete die Tour und gab viel Interessantes und Wissenswertes über die Delphine kund. Wir fuhren zu fast jedem Riff-Durchbruch, wo die Delphine sich bekanntermaßen gerne aufhalten und durch die brandenden Wellen springen (so, wie wir es bei der Ausfahrt von Rangiroa sehen konnten), nur liess sich leider kein einziges Exemplar blicken. Pech gehabt - aber die Tour war trotzdem toll, denn so konnte ich Moorea auch mal von der anderen Seite sehen und die traumhafte Bergkulisse rundum genießen. Unterwegs sahen wir wenigstens 2 Wasserschildkröten, einige große, möwenartige Vögel sowie diverse Wassersportler, die sich mit Wellenritten versuchten, im seichten klaren Wasser schnorchelten, als Kite-Surfer an uns vorbei flogen oder andere, die auf lauten, schnellen Jetskis daher düsten.

Am späten Nachmittag verließen wir Moorea und unser Schiff setzte in gut zweieinhalb Stunden rüber zur nahegelegenen Insel Tahiti. Wir dockten in Papeete und blieben über Nacht. Erschöpft von der Hitze und meinem luftigen, mehrstündigem Bootsausflug blieben Michael & ich abends an Bord und genossen einen Grillabend auf dem Pool-Deck - über uns der Mond…

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